domingo, 26 de agosto de 2012

Der erste Tag vom Rest meines Lebens








Sonntag, 26. August 2012



Im Erdgeschoss hat unsere Nachbarin ihren Porsche durch einen Mercedes ausgetauscht. Sie ist etwa 1,90 groß und lebt allein. Sie gibt privat Ausländern Deutschunterricht. Sie ist pensioniert und war Lehrerin. Sie ist blond und blauäugig. Manchmal hört man sie mit ihrem Besuch auf dem Balkon reden oder der Geruch von Zigaretten steigt den Balkon hinauf.

Die Benzinpreise sind gestiegen. Und während die Schlagzeilen in den Medien und Kommentare diese Erhöhung kritisieren, tut niemand irgend etwas um den Missbrauch dieses Oligopols zu ändern. Die Politik schweigt, die Verbraucher kaufen weiter, das Kartellamt reagiert sehr langsam und seine Ergebnisse werden erst Jahre später sichtbar. Es ist also so als gäbe es dieses Amt nicht. So ist es nicht verwunderlich, dass die Besitzer dieser Märkte die Marktpreise gegen alle Logik des freien Marktes der in Deutschland existieren sollte, diese erhöhen .

Die Deutschen zollen der Obrigkeit großen Respekt. Für eine Republik einen zu großen. Das ist der Grund dafür, dass stets der/diejenige der/die an der Macht ist in der Regel eine breite Akzeptanz genießt. Das ist seit 49 so: der/die regiert, hat ein gutes Image. Allerdings verliert diese/r früher oder später trotzdem die Gunst der Wähler und es kommen andere an die Macht.

Ich lebe gerne in Deutschland. Ich fühle mich wohl. Es ist im Großen und Ganzen ein Land mit freundlichen, ruhigen, hilfsbereiten Menschen. Wenn ich mich sehr wohl fühle, lese ich Die Welt, um zur Realität zurückzukehren: es ist nicht alles gut in diesem Land. Die Obrigkeit denkt, fühlt und handelt so, als ob sie prädestiniert wäre die Menschen zu führen. Wie von göttlichem Auftrag. Genauso wie zu Zeiten der Preußenkönige und ihrer tyrannischen Herrschaft.

Obwohl die yellow press, bayerische Politiker und andere Opportunisten über den Euro-Fehler sprechen und seine Union mit den Ländern des Mittelmeerraums kritisieren, ist das Schicksal Deutschlands an ein vereintes, starkes, solidarisches Europa gebunden. Ich weiß nicht, wie Deutsche vergessen können, dass am Ende des Zweiten Weltkriegs sie die Parias der Welt waren und mit Großzügigkeit in Westeuropa aufgenommen wurden.

Die Erfindung der Minijobs ist die Erfindung der grün-sozialistischen Regierung von Gerhard Schröder, die einen wichtigen Teil der Arbeiter verurteilt hat, trotz Arbeit ohne Würde zu leben. Es ist eine moderne Ausbeutung der Arbeitnehmer zum Nutzen einiger Weniger. Im Minijob verstecken sich Millionen, die keinen Vollzeitjob für ihren Lebensunterhalt ergattern können. In der Praxis sind sie der Gnade und dem Goodwill ihrer Arbeitgeber ausgeliefert. Die Ansprüche eines jeden Arbeitnehmers auf Vergütung wie das Gesetz es vorschreibt, auf bezahlten Urlaub können ohne weiteres ignoriert werden, rausgeschmissen werden sie auch nach Belieben. Das Gesetz schützt sie in der Theorie, aber in der Realität wird ein mittelloser Minijobber, der seine Rechte durchsetzen möchte, kurz von der öffentlichen Meinung für seine Zivilcourage anerkannt, aber am nächsten Tag wird er dastehen, ohne Job und ohne was zu essen.

Das meist verkaufte Essen in Deutschland ist der Döner und türkischer Herkunft. Deutsche fühlen sich aus diesem Grund sooo weltoffen...

No hay comentarios:

Publicar un comentario